| PROBLEMATIK FISCHEINKAUF / RESOURCEN |
Der Fischeinkauf für den Schweizer-Markt stellt uns immerwieder vor einige Probleme. Die Transportwege in die Schweiz sind lang. Ein Camion aus Norwegen ist gut und gerne 2-2 ½ Tage unterwegs zu uns. 80 % des gesamten Bedarfs wird im Kühlcamion transportiert. Ueber die Strasse sind die Transporte am günstigsten. Nur ein kleiner Teil, exotische Destinationen erreichen uns per Flug: Z.B.Singapore,Hongkong,Marokko,Portugal,Indien etc. Sie sehen wie weit wir heute gehen müssen um den Bedarf an Fischen ab-zudecken. Dazu kommt dass wir ein Binnenland sind und im europäischen
Schnitt kleine Fischesser. Aus diesen Zahlen können Sie auch die Wichtigkeit der Schweiz für einen Exporteur in DK oder Nk erkennen. In die Schweiz kann er 2-3 mal pro Woche exportieren. Die Märkte in FR/IT/SP/etc. kann er täglich beliefern. Dazu kommt die typische schweizerische Eigenheit, wir wollen selbstverständlich
nur die beste Qualität zum absolut tiefsten Preis. Damit wir trotzdem die Wünsche unserer Kunden befriedigen können
sind die vorher erwähnten persönlichen Beziehungen zum Lieferanten
extrem wichtig. Wir haben aber auch einige Vorteile. Trotzdem halte ich den Fischmarkt für steigerungsfähig und zwar in beiden Bereichen, frisch und gefroren. Auch in der Gastronomie sehe ich gute Perspektiven für den Fisch.
Es gibt viele Liebhaber welche ihren Fisch lieber im Restaurant essen. In den Gemeinschaftsverpflegungen wird meines Erachtens überraschend oft frischer und gefrorener Fisch angeboten. Fisch ist leicht, gesund, fettarm, also voll im Trend. Wir können auch von der enormen Reisetätigkeit der Leute profitieren. Trotz dieser erfreulichen Aussichten, sind wir für die jeweiligen Export-Länder ein kleiner Markt. Es gibt wöchentlich 3 Ankünfte für frischen Fisch. Die
Hauptmengen werden am Montag sowie am Mittwoch umgeschlagen. Damit wir die ganze Woche unsern Kunden mehr oder weniger das gesamte
Sortiment anbieten können, benützen wir die Ankünfte Montag/Mittwoch. Grosse Probleme kommen allerdings in Form von Verschmutzung und Ueberfischung in den nächsten Jahren auf die Fischwirtschaft zu. Diese gewaltige Problematik, kann meines erachtens nur durch AQUAKULTUR (ZUCHT) in den Griff bekommen werden. Der Bekannteste Fisch ist der Lachs welcher seit Jahren gezüchtet wird. Steinbutte, Cabliau, Dorade Royal,Loup de mer gehören ebenfalls
bereits zu den Zuchtfischen. Ebenso wichtig wie das sicherstellen der Nachfrage, ist auch die Bestandserhaltung wildlebender Fischarten. Die Brut wird oft gezielt in die Gewässer zurückgesetzt um die Populationen wieder aufzufüllen. Störe z.B.gäbe es schon lange keine mehr ohne diese Massnahmen. Der Probleme sind viele in unserer Branche und es würde den Rahmen sprengen wenn ich alle aufzählen wollte. Eines ist allerdings enorm wichtig. Ich betone immerwieder, es handelt sich nicht um ein Paar Schuhe mit
Grösse 41 .Wir können die Ware nicht einfach aus dem Regal nehmen. Ich versichere Ihnen : DAS POLAR FISCH TEAM ist mit Herz bei seinem Job. Wir haben Freude daran, qualitativ gute und frische Ware zu verkaufen.
Wir sind ein NICHT FEHLERFREIES TEAM von Comestibles-Liebhabern, aber sehr motiviert und mit grosser Liebe zum Beruf. Ich denke das müssten Gründe genug sein mal einen Versuch mit
uns zu wagen. |